Borussia Dortmund feiert 116. Geburtstag

Am 19. Dezember 1909 begann die Geschichte von Borussia Dortmund. In der Gaststätte „Zum Wildschütz“ am Dortmunder Borsigplatz gründeten 18 Borussen unseren Verein und ebneten den Weg für eine traditionsreiche Geschichte. Heute feiern wir mit mehr als 230.000 Mitgliedern den 116. Geburtstag des BVB.

Am vierten Adventssonntag des Jahres 1909 kamen 18 Mitglieder der Jünglingssodalität der katholischen Dreifaltigkeitsgemeinde zusammen, um einen Fußballverein ins Leben zu rufen. Nach diesem Abend am Borsigplatz dauerte es noch 392 Tage, bis der BVB am 15. Januar 1911 sein erstes Spiel gegen den VfB Dortmund bestritt.

Heute ist Borussia Dortmund einer der größten Sportvereine der Welt und blickt auf eine 116-jährige Geschichte voller Erfolge zurück. Der Klub steht für Gemeinschaft, Leidenschaft und Tradition. Neben Fußball werden unter dem schwarzgelben Dach auch weitere Sportarten wie Handball, Tischtennis und Integrationssport ausgeübt. Borussia Dortmund tritt schon immer für die Menschen der Region ein und fördert soziale Projekte.

Seit 116 Jahren begeitert Borussia Dortmund die Menschen in seiner Heimat und mittlerweile auch weit darüber hinaus. Am heutigen Geburtstag blicken wir nicht nur auf sportliche Erfolge zurück, sondern feiern auch eine Gemeinschaft, die fest zusammenhält.

Quelle:BvB.de

Ryerson überzeugt mit zwei Vorlagen bei Norwegen-Sieg

Am Donnerstagabend war Julian Ryerson für die norwegische Nationalmannschaft im Einsatz. Der Abwehrspieler und sein Team feierten nicht nur einen deutlichen Sieg, sondern machten auch einen großen Schritt Richtung Weltmeisterschaft 2026.

Norwegen – Estland 4:1
Beim Heimspiel der Norweger stand Julian Ryerson über die gesamte Spielzeit auf dem Feld. Die Gastgeber drehten nach einem torlosen Remis zur Pause in der zweiten Hälfte auf und stellten innerhalb von 17 Minuten auf 4:0. Einen großen Anteil daran hatte auch Ryerson, der mit zwei Torvorlagen glänzte: Zunächst legte der Borusse per Flanke für Alexander Sörloth zum 2:0 auf (52.), bevor er nur vier Minuten später mit einer weiteren Hereingabe Erling Haaland fand, der auf 3:0 erhöhte (56.). Dank des Sieges ist Norwegen die WM-Qualifikation kaum noch zu nehmen. Nur Italien kann den Tabellenführer noch einholen, müsste dafür aber beide noch ausstehenden Spiele gewinnen und mindestens 19 Tore aufholen.

Am Freitag sind weitere Borussen im Einsatz, wenn Deutschland, die englische U21, die US-amerikanische U21, die belgische U21 und die italienische U21 gefordert sind. Diese Profis sind aktuell mit ihren Nationalmannschaften unterwegs.

St. Pauli holt gegen Dortmund spektakuläres 3:3

Dramatisches Comeback: St. Pauli holt gegen Dortmund spektakuläres 3:3

 

Irres Bundesliga-Spiel am Millerntor: FC St. Pauli holt gegen Borussia Dortmund nach 1:3-Rückstand noch ein 3:3 (0:1). Die Tore für Dortmund erzielten Serhou Guirassy (34.), Waldemar Anton (67.) und Julian Brandt (74.). Für St. Pauli trafen Andréas Hountondji (50.), Danel Sinani (86., Elfmeter) und Eric Smith (89.). Guirassy verschoss einen Elfmeter (39.), Filippo Mané sah die Rote Karte (85.).

Von Beginn an entwickelte sich ein intensives Duell. Louis Oppie hatte in der 10. Minute die erste nennenswerte Chance, verzog jedoch knapp. Borussia Dortmund kam erst nach 20 Minuten besser ins Spiel. Serhou Guirassy scheiterte zunächst an Nikola Vasilj (24.), ebenso wie Pascal Groß (25.).

In der 34. Minute war es dann soweit: Nach einer präzisen Flanke von Marcel Sabitzer stieg Guirassy höher als sein Gegenspieler und köpfte wuchtig zum 0:1 ein. Nur fünf Minuten später hatte der Stürmer die Chance zur Vorentscheidung, als Eric Smith Karim Adeyemi im Strafraum foulte. Doch Nikola Vasilj ahnte die Ecke und parierte Guirassys Elfmeter stark – ein wichtiger Moment für den FC St. Pauli.

 

Spektakulärer zweiter Durchgang

Nach der Pause wechselte Kovač doppelt und brachte Julian Brandt und Felix Nmecha ins Spiel. Doch es waren die Kiezkicker, die jubelten: In der 50. Minute köpfte Andréas Hountondji nach einer Flanke von Danel Sinani zum 1:1 ein. St. Pauli war nun am Drücker, bis der BVB wieder zurückschlug.

In der 67. Minute traf Waldemar Anton nach Vorlage von Nmecha aus der Distanz zum 1:2. Und es kam noch besser für die Gäste: Brandt verwertete in der 74. Minute eine präzise Vorlage von Groß mit einem fulminanten Volley zum vermeintlich entscheidenden 1:3. Die Partie schien entschieden.

 

Dramatische Schlussphase mit St. Pauli-Comeback

Doch dann überschlugen sich die Ereignisse: In der 85. Minute hielt Filippo Mané den eingewechselten Abdoulie Ceesay im Strafraum fest und sah die Rote Karte. Den fälligen Elfmeter verwandelte Sinani sicher zum 2:3 (86.). Mit einem Mann mehr drückte St. Pauli nun auf den Ausgleich – und wurde belohnt!

In der 89. Minute fasste sich Eric Smith ein Herz und zimmerte den Ball aus 21,81 Metern unhaltbar ins Netz. Das Millerntor bebte. Trotz zehnminütiger Nachspielzeit konnte keine der beiden Mannschaften mehr den Siegtreffer erzielen. Ein packendes Bundesliga-Spiel endete mit einem leistungsgerechten Remis.

 

Man of the Match: Julian Brandt

Julian Brandt bewies einmal mehr seinen Wert für Borussia Dortmund und wurde von den Bundesliga-Fans im “Man of the Match”-Voting ausgewählt. Sein Volley-Treffer zum 1:3 in der 74. Minute war ein Kunstwerk. Zudem strukturierte Brandt das Dortmunder Offensivspiel und sammelte saisonübergreifend bereits seinen siebten Scorerpunkt in den letzten fünf Bundesliga-Spielen.

 

Bundesliga Match Facts
xGoals: St. Pauli 1,51 – Dortmund 1,63
Schnellster Spieler: Karim Adeyemi (BVB), 34,25 km/h
Tor mit der geringsten Torwahrscheinlichkeit: 3:3 von Eric Smith (STP), 2,37 Prozent
Most Pressed Player: Serhou Guirassy (BVB), 18 Mal unter Gegnerdruck
Beste Pass Effizienz: Arkadiusz Pyrka (STP), +5,14

Fantasy Heroes: Danel Sinani (FC St. Pauli, 328 Punkte), Waldemar Anton (Borussia Dortmund, 298 Punkte), Nikola Vasilj (FC St. Pauli, 231 Punkte)

 

quelle: Bundesliga.com